Bei den Deutschen Meisterschaften der U21 in Frankfurt Oder hat Emilia Meffert vom 1. Judo-Club Mönchengladbach die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm gewinnen können. Im kleinen Finale setzte sie sich gegen ihre Vereinskollegin Lisa Hiller durch, die damit einen fünften Platz belegte.
 
Lisa kämpft sich nach einem Freilos in der ersten Runde mit zwei Siegen in das Halbfinale vor. Für beide Kämpfe zusammen benötigt sie dabei gerade einmal 46 Sekunden. Im Halbfinale muss sie sich dann jedoch nach einer Minute Kampfzeit der Titelverteidigerin geschlagen geben.
Auch Emilia kann nach einem Freilos einen Kampf für sich entscheiden, kann sich allerdings dann im Viertelfinale gegen die spätere Siegerin nicht durchsetzen. Damit gelangt sie in die Trostrunde, in der sie zwei weitere Kämpfe gewinnt und sich somit für den Kampf um die Bronzemedaille qualifiziert.
 
Im vereinsinternen kleinen Finale muss nach einer ausgeglichenen Begegnung die Golden-Score-Verlängerung die Entscheidung bringen. Nach einminütiger Verlängerung setzt sich schließlich Emilia mit einer Waza-ari Wertung durch und sichert sich die Medaille.
Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Bei den Deutschen Meisterschaften der U18 in Leipzig hat Emilia Meffert vom 1. JC Mönchengladbach als Fünftplatzierte das Podest nur knapp verpasst.

Nach einem Freilos in der ersten Runde kämpft sie sich mit einem Sieg in das Viertelfinale. Dort muss sie sich Helene Riegert geschlagen geben, die später den Titel holt. In der Trostrunde entscheidet sie zwei weitere Kämpfe für sich und sichert sich damit einen Platz im kleinen Finale, in dem sie sich aber leider nicht durchsetzen kann.


Am Sonntag fand für die Altersklassen U17 und U20 der internationale Bayer Cup in Leverkusen statt.
Der erfolgreichste Gladbacher war Kirill Gau, der in der Altersklasse U17 die Silbermedaille in der Kategorie bis 60 Kilogramm gewann. Er kann die Matte dabei viermal siegreich verlassen und muss sich erst im Finale in der Golden-Score-Verlängerung aufgrund einer Waza-ari Wertung geschlagen geben.
Maxim Wegele (-66 kg) kann einen von drei Kämpfen gewinnen.
Alessia Carraro (-48 kg), Sarina Salehi (-57 kg) und Luis Koschatzky (-50 kg) bleiben leider sieglos.
In der Altersklasse U20 erreicht Ahmad Alerksosi (-66 kg) als alleiniger Gladbacher Starter den fünften Platz.

 

Beim European Cup im slowenischen Celje–Podcetrtek hat Alexander Wegele in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm den siebten Platz belegt. Nach einem Freilos muss er sich dem späteren Drittplatzierten aus Frankreich geschlagen geben. In der anschließenden Trostrunde kann er seinen israelischen Gegner mit zwei Waza-ari bezwingen. Im Kampf um den Einzug in das kleine Finale muss Alex dann nach einer misslungenen Bodentechnik seines Kontrahenten aus Ungarn verletzungsbedingt aufgeben. Wir wünschen dir ein schnelle Genesung!

📷 Screenshot EJU Live
Am letzten Kampftag der Saison in der zweiten Judo-Bundesliga hat sich der 1. JC Mönchengladbach gegen das Judo-Team Holten ein 7:7 Unentschieden erkämpft.
Nachdem sich Max Sackel (-100 kg) im ersten Kampf der Begegnung geschlagen geben musste, konnten Eldar Tliashinov (+100 kg) und Aslanbek Kagermanov (-90 kg) ihre Gegner jeweils nach knapp einer Minute bezwingen. Peer Radtke (-66 kg) setzte sich in der Golden Score Verlängerung durch, sodass der 1. JC auf 3:1 davon zog. Da Ahmad Alerksosi (-60 kg) und David Hohn (-73 kg) ihre Kämpfe verloren, konnte Holten ausgleichen. Odai Almawarde (-81 kg) besorgte mit seinem Sieg den 4:3 Pausenstand für Gladbach.
Nach der Pause gelang Max Sackel die Revanche für seine Niederlage in der ersten Runde. Eldar Tliashinov und Aslanbek Kagermanov machten erneut kurzen Prozess mit ihren Kontrahenten und bauten den Vorsprung auf 7:3 aus. Jedoch mussten sich in der Folge Peer Radtke und Paul Kral (-60 kg) geschlagen geben. Da die Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm nun unbesetzt blieb, kam Holten wieder näher ran. In einem engen und umstrittenen letzten Kampf verlor Daniel Vishnevski in der für ihn ungewohnten Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm, was den 7:7 Endstand bedeutete.
 
📷 Christoph Kawan