Bei den Bezirksmeisterschaften der u18 in Düsseldorf konnten Emma Schreiber (- 48 kg), Annika Zwanziger (-78 kg) und Ahmad Alerksosi (-55 kg) Silbermedaillen gewinnen. Eine Bronzemedaille ging an Phoebe Klein (-63 kg). Alle vier sind damit für die Westdeutsche Meisterschaft kommendes Wochenende in Herne qualifiziert. Finn Lessenich verpasste als Fünfter knapp die Qualifikation.

Bereits vor zwei Wochen fanden die Kreismeisterschaften der u15 in der heimischen Jahnhalle statt. Dort konnten die Gladbacher Judoka acht Goldmedaillen einfahren. Kreismeister wurden Muhammad Afzali (-34 kg), Maximilian Gruber (-43 kg), Kirill Gau (-46 kg), Abdur-Rahman Afzali (-50 kg), Vlad-Damian Russu (-55 kg), Maxim Wegele (-60 kg), Paul Schulz (+66 kg) und Alessia Carraro (-48 kg). Silber gewannen Dennis Günter (-43 kg), Alan Menzer (-50 kg) und Julius Gruber (-55 kg). Auf dritte Plätze kamen Luis Koschatzky (-43 kg), Maximilian Bamberger (-46 kg) sowie Azizbek Fischer und Yuuki Takagi (beide -55 kg). Am 2.10.21 finden für die Platzierten die Bezirksmeisterschaften in Düsseldorf statt.




Auch am zweiten Kampftag der zweiten Judo-Bundesliga ist der 1. JC Mönchengladbach sieglos geblieben. Die Gladbacher Judoka verloren mit 3:4 gegen den Braunschweiger JC und 2:5 gegen den JC Koriouchi Gelsenkirchen.

Insbesondere gegen den bis dato ebenfalls punktlosen Braunschweiger JC hatte die Mannschaft um Trainer Vahid Sarlak und Manager Christoph Kawan einen Sieg angepeilt, um das Tabellenende zu verlassen. Allerdings wurde dieses Vorhaben dadurch erschwert, dass man vornherein einen Punkt an die Gegner abschenken musste, da man die Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm nicht besetzen konnte. Mannschaftsrückkehrer Amir Sheikh Hosseini (-81 kg) und der für ihn eine Gewichtsklasse höher aufgerückte Niccolo Amato (-90 kg) mussten sich dann ebenso geschlagen geben. Da Raymon de Vos (-100 kg), Alexander Wegele (-60 kg) und Peer Radtke (-66 kg) ihre Kämpfe souverän gewannen, musste der Kampf in der Kategorie über 100 Kilogramm die Entscheidung bringen. In diesem brachte Eldar Tlisahinov seinen Gegner durch das Aufdrängen von zwei Shido-Bestrafungen an den Rand einer Disqualifikation, musste aber nach einer Unaufmerksamkeit kurz vor Schluss die entscheidende Wertung gegen sich hinnehmen. Besonders bitter: Bei dieser Aktion verletzte er sich am Fuß, sodass für die anschließende Begegnung gegen Gelsenkirchen ein weiterer Kämpfer ausfiel. Für ihn rutschte de Vos in das Schwergewicht auf, Martijn van den Ven kam ebenfalls eine Gewichtsklasse höher bis 100 Kilogramm in die Mannschaft hinein und Wegele und Radtke tauschten die Gewichtsklassen. Da nur zwei ausländische Starter pro Begegnung erlaubt sind, die mit den beiden Niederländern van den Ven und de Vos bereits aufgestellt waren, war für den dritten niederländischen Kämpfer Sheikh Hosseini kein Platz mehr frei. Dafür konnte nun Amato in der niedrigeren Klasse bis 81 Kilogramm kämpfen. Gegen den ehemaligen Nationalmannschafts-Athleten Christian Hellinger fand er aber kein Mittel und musste sich geschlagen geben. Wegele und van den Ven lieferten sich mit ihren jeweiligen Kontrahenten enge Kämpfe, in denen die Golden Score-Verlängerung die Entscheidung bringen musste. In dieser mussten beide JC-Kämpfer eine kleine Wazaari-Wertung gegen sich einstecken und verloren ihre Kämpfe. De Vos und Radtke konnten mit ihren anschließenden Siegen nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Vor dem abschließenden Kampftag in zwei Wochen gegen die Mannschaften aus Nienhagen und Holten ist der 1. JC Mönchengladbach nach diesen zwei Niederlagen nun Tabellenletzter.

Am kommenden Wochenende findet der zweite Kampftag der zweiten Judo-Bundesliga statt. Der 1. JC Mönchengladbach bekommt es dabei mit dem JC Koriouchi Gelsenkirchen und dem Braunschweiger JC zu tun.

Nachdem die Gladbacher Judokas am vergangenen Wochenende 3:4 und 1:6 gegen die Mannschaften aus Leverkusen und Remscheid verloren, stehen sie nun bereits unter dem Druck, die ersten Punkte einzusammeln, um das Tabellenende zu verlassen. Beide Duelle versprechen eine gewisse Brisanz. Mit Braunschweig trifft man auf den direkten Tabellennachbarn, der ebenfalls 3:4 und 1:6 verlor und nur aufgrund der besseren Unterbewertung vor Gladbach steht. Mohsen Ghaffar war indes lange Jahre Kämpfer und Trainer für den 1. JC, bevor er nach Gelsenkirchen wechselte und Bundesligatrainer wurde.

Kampfbeginn in Gelsenkirchen ist am Samstag um 17 Uhr.

 

 Auch die Rheinische Post berichtet ausführlich über Marc Odenthals Abschiedskampf!

Der Bericht ist abrufbar unter: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/sport/judo-marc-odenthal-beendet-seine-karriere-beim-1-jc-moenchengladbach_aid-62707375

Foto: Pia Kampes

Am ersten Kampftag der Saison 2021 verliert der 1. JC Mönchengladbach gegen den TSV Bayer Leverkusen mit 3:4 und gegen den Remscheider TV mit 1:6.
Marc Odenthal (-100 kg) kann den letzten Kampf seiner erfolgreichen Karriere mit Ippon gewinnen. Das i-Tüpfelchen eines abschließenden Mannschaftssiegs bleibt ihm leider verwehrt. Die weiteren Punkte gegen Leverkusen holten Benni Münnich (-90 kg) und Daniel Vishnevski (-66 kg). Im Anschluss an die Begegnung wurde Marc Odenthal von JC-Präsident Erik Goertz verabschiedet und bekam in diesem Rahmen vom NWJV-Präsidenten in Anerkennung seiner sportlichen Leistungen den  zweiten Dan verliehen. Von Vereinsseite wurden er sowie weitere Kämpfer aus der Erstliga-Mannschaft von 2009-2012 rund um Oliver Zabel, Michael Machado, Marius Rogge, Benni Münnich, Aaron Hildebrand und Björn Eckert zu Ehrenmitgliedern des 1. Judo-Clubs Mönchengladbachs ernannt.
Der darauffolgende Kampf gegen Remscheid endet dann mit einer herben Niederlage, die so nicht erwartet werden konnte. Lichtblick: Maximilian Sackel (-100 kg) holt den Ehrenpunkt und damit gleichzeitig seinen ersten Bundesligasieg.
Nächste Woche gibt es direkt die Chance, es besser zu machen gegen die Mannschaften aus Gelsenkirchen und Braunschweig!